Was zum Träumen

gefunden bei ariva.de

Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin….

So beginnt eines der missverstandensten Werke die ich kenne, aber warum zitiere ich es. Nun es passt irgendwie zu dem was ich heute loswerden will.

Heute möchte ich euch einladen mit mir zu träumen:

Von einer Welt in der es keine Staatsschulden gibt, wohl aber private Schulden und Guthaben.

Von einer Welt in der es keine Sorge um die Sozialausgaben gibt, obwohl jeder ein Einkommen hat von dem er besser überleben kann als heutige Hartz4 oder Sozialhilfeempfänger.

Von einer Welt in der es keinen Sinn macht Geld zu horten, obwohl jeder privat für’s Alter vorsorgen kann.

Von einer Welt in der keiner Geldsorgen hat, aber jeder nach den eigenen Neigungen und Begabungen Geld verdienen kann.

Von einer Welt wo weltweit keiner unter Hunger leidet, und trotzdem die Umweltbelastungen durch die Landwirtschaft zurückgehen.

Von einer Welt in der es am lukrativsten ist, der Allgemeinheit aller Menschen  oder der Natur etwas Gutes zu tun.

Von einer Welt ohne Schwarzarbeit, weil es keine Steuern gibt

Von einer Welt wo Brutto gleich Netto ist

Was denkt ihr bei dieser Vorstellung?

Klingt utopisch? fantastisch? unrealistisch?

oder

Klingt visionär! Da will ich hin! WIE GEHT DAS?

Nun, wenn ihr diese Welt als utopisch fantastisch aber unrealistisch einschätzt, dann versucht es noch mal mit dem Träumen, dann habt ihr noch nicht zu Ende geträumt

Wenn ihr den Traum von dieser Welt ausgeträumt habt, erst dann könnt ihr aus dem Traum erwachen und mit der Umsetzung beginnen. Wie? Schaut einfach mal auf http://joytopia.net (kein MLM)

Die Sonnenuhr

Mach es wie die Sonnenuhr
zähl die heit’ren Stunden nur.

Dieser alte und wahrscheinlich sehr bekannte Poesie-album-spruch regt mich immer wieder zum nachdenken an.

Was soll er bedeuten?
Soll ich einfach alles unschöne, negative, beängstigende ignorieren und wie “Hans guck in die Luft” durch’s Leben gehn? – Sicher nicht.

Soll ich mich von allem was mir nicht gefällt abwenden und so tun als ob es nicht existieren würde? – Sicher auch nicht.

Wahrscheinlich soll er so viel bedeuten wie: Fokusiere dich auf deine Ziele und handle danach, und wenn du schon mal zurückdenkst, dann trauere nicht um die Rückschläge in deinem Leben, sondern anerkenne den Weg den du gegangen bist, als deinen Weg und beglückwünsche dich selbst ob der Herausforderungen die du auf diesem Weg gemeistert hast.

Das ist wichtig

Wie viele Menschen kennt ihr, die sich tagein tagaus betrauern, das früher alles besser war (und dabei übersehen, das auch damals Herausforderungen zu meistern waren). Wie viele Menschen kennt ihr, die ihren eigenen Wert nicht schätzen können, weil sie meinen – wenn etwas doch mal geklappt hat – einfach nur Glück gehabt zu haben. Wie viele Menschen kennt ihr, die sich aus dieser vergrämten ängstlichen Haltung heraus auf gar nichts mehr freuen können – weil ja eh alles den Bach runter geht.

Mit diesen Gedanken möchte ich heute euch allen auf den Weg geben:

Erkennt euren Weg und eure Leistungen an – seid stolz darauf und freut auch auf das erreichen eurer Ziele.

Der beste Job der Welt

Habt ihr euch schon mal überlegt welches der beste Job der Welt ist?

Und WARUM ist dieser der beste Job der Welt?

WAS MACHT einen guten Job eigentlich aus? Und was macht einen guten Job zum besten Job?

Fragen über Fragen – ich versuch’s mal einzugrenzen

Bezahlung, Arbeitszeit, Betriebsklima, Sicherheit, Freude an der Tätigkeit,…
Diese und viele weitere Faktoren sind ausschlaggebend dafür ob man für sich selbst der Meinung ist einen guten Job zu haben.
Doch hinterfragen wir mal ein paar dieser Dinge.

1) Bezahlung: Was ist Euch lieber? Jedes Monat das selbe “sichere” Geld auf dem Konto vorzufinden ohne Aussicht auf Verbesserungsmöglichkeiten? Wäre es nicht toll, wenn man sich jeden Monat seine individuelle Erhöhung am Konto erarbeiten könnte?

2) Arbeitszeit: Ist es wirklich optimal jeden Tag – egal wie man drauf ist – 8 oder mehr Stunden in der Arbeit zu verbringen? Wäre es nicht sinnvoller und effizienter an guten Tagen mehr zu arbeiten als an schlechten Tagen? Oder sich einfach mal nach Bedarf einen Tag freizunehmen?

3) Betriebsklima: Toll, wenn man sich mit den Kollegen versteht – aber wär’s nicht noch viel toller, wenn man sich von vorn herein aussuchen könnte mit wem man zusammenarbeiten will? Wie viele Menschen kennt Ihr die nur bei dem Gedanken an die Arbeitskollegen Magenbeschwerden und Migräne kriegen?

4) Sicherheit: Mal ganz ehrlich – glauben wir noch an’s Christkind? Glauben wir im Ernst, das ein Arbeitnehmer – ob angestellt oder nicht – tatsächlich eine Sicherheit im Job geniest? Selbst “unkündbare” Arbeitnehmer können mit Begründung gekündigt werden – sicher mit längeren Übergangsfristen – aber Kündigen kann man jeden Arbeitnehmer

5) Freude an der Tätigkeit: Macht Euch eure Tätigkeit Spaß – SUPER – andernfalls muss ich euch fragen – warum macht ihr diese Tätigkeit noch – es ist euer Leben – eure Lebenszeit

Diese 5 Fragen können natürlich beliebig erweitert werden, aber warum stelle ich sie? Will ich Euch euren  Job madig machen – NEIN, das liegt nicht in meiner Absicht. Ich möchte euch zum denken anregen, denn wie wollt ihr in eurem Leben glücklich werden, wenn ihr einen großen Teil eurer Zeit mit etwas verbringt das euch nicht glücklich macht?

Sollten euch die ehrlichen Antworten auf die obigen Fragen nicht gefallen, dann beginnt etwas zu verändern.
Denkt darüber nach WAS IHR WOLLT!
Trefft Entscheidungen hin zu einem Leben das eurem Wesen mehr entspricht!
Steht zu eurem Weg – welcher es auch immer sein wird.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein wunderschönes, erfolgreiches und erfüllendes Leben.

Mensch ärgere dich nicht

 

Vorlage des Spielbrettes "Mensch ärgere dich nicht" zu finden auf glanzdruck.at

Vorlage des Spielbrettes "Mensch ärgere dich nicht" zu finden auf glanzdruck.at

 

Es ist Herbst und die Tage werden kürzer – es regnet und der Nebel verdriessen einem die Freude an Beschäftigungen im Freien. Es ist die Zeit wo die Spielesammlung rausgeholt wird, die Familie und Freunde sich am Tisch zusammensetzen und mit einem gemeinsamen Spiel die Abende verbringen.

Zu viel Klischee? Zugegeben, dies trifft nicht auf jeden zu, aber ich wurde kürzlich Zeuge eines solchen Spieleabends unter Freunden+Familie und ich kann euch sagen – ihr lernt die Menschen in eurer Umgebung von einer der ehrlichsten Arten im Leben kennen, die ich bisher erleben durfte. Macht das Experiment mal und beobachtet eure Mitspieler, da entdeckt ihr das Wesen eurer Freunde gänzlich ungeschminkt.

  • Da gibt es den Draufgänger – egal wie riskant, hauptsache ich hab Spaß
  • Da erkennt ihr den Taktiker – egal was dazu nötig ist, hauptsache ich gewinne
  • Der Friedliche – hauptsache es macht allen Spaß, ob ich gewinne ist egal
  • Der Gelangweilte – hauptsache es ist bald vorbei, dass Spiel ist öd

Nicht, dass ich euch dazu anstiften will, in psychologischer Manier eure Freunde zu analysieren, aber im Spiel zeigen die Menschen deutlich wie sie ihr eigenes Leben sehen. Macht doch mal folgendes Experiment – ich hab’s gemacht und war von den Ergebnissen überrascht.

Ich hoffe ihr kennt das Spiel “Mensch ärgere dich nicht” – es ist ein Klassiker – falls nicht, erklär ich kurz die Regeln. Es gibt ein Spielbrett auf dem jeder Spieler seine 4 Figuren mit einem Würfel rundherum bringen und “nach Hause” bringen will.

normale Regeln:

  • Zuerst stehen die Figuren auf Warteposition in den Ecken des Spielfeldes auf den farbigen Flächen.
  • Am Anfang und wenn jemand keine Figuren im Spiel hat mit denen er ziehen kann, darf er 3 mal versuchen eine 6 zu würfeln. Die ist notwendig um auf den jeweiligen bunten Startpunkt eine Figur “ansetzen” zu können. Danach darf er ein weiteres mal würfeln um seine Figur der Augenzahl des Würfels entsprechend auf den Weg rund um das Spielbrett zu schicken.
  • Ist eine Figur rund um das Spielfeld gezogen, darf es in den sicheren Hafen (bunte Felder zwischen den Reihen) einziehen.
  • Ziel ist es alle Figuren als erster rund um das Spielfeld in den sicheren Hafen zu bringen.
  • steht auf dem Feld das eine Figur erreicht bereits eine andere Figur – fliegt diese zuerst da gewesene zurück in die Warteposition und muss ihre Reise von neuem beginnen.
  • Wenn man eine 6 Würfelt MUSS man ansetzen (solange bis keine Figur mehr in der Warteposition ist) und MUSS beim anschliesenden 2ten Wurf mit dieser neu angesetzten Figur ziehen.
  • Mit der letzten angesetzten Figur muss nicht gezogen werden, da darf dann auch mit einer anderen Figur weitergezogen werden.

Versucht doch mal folgende Regeländerung:

  • Bildet Mannschaften (mehrere Spielbretter – beispielsweise 8 Personen mit 2 Brettern – oder 4 Personen die auf 2 Brettern spielen – Anzahl nach oben unbegrenzt)
  • Wenn jemand eine 6 Würfelt darf er/sie wählen ob er eine neue Figur ins Spiel bringen will ODER ob er 6 Felder mit einer der bereits im Spielfeld befindlichen Figuren ziehen will – auch hier darf dann ein zweites mal gewürfelt werden und die 2te Augenzahl gezogen (egal mit welcher Figur).
  • Ziel ist es möglichst gleichzeitig (in der selben Würfelrunde) die jeweils letzte Figur aller Spieler in den sicheren Hafen zu bringen. Das gibt 4 Punkte.
  • Jede zusätzlich benötigte Runde um alle Spieler ins Ziel zu bringen gibt Punkteabzug -1Pkt
  • Gewonnen hat die Mannschaft die die meisten Punkte hat.

Plötzlich – und ohne großen Aufwand – wird aus einem beliebten, sehr bekannten Konkurrenz-Spiel, bei dem viele nur den Sinn darin sehen, die anderen rauszuschmeissen -  ein Mannschaftsspiel, das den Zusammenhalt und die Rücksicht auf andere fördert. Denn NUR GEMEINSAM KÖNNEN WIR GEWINNEN – davon bin ich im Leben und vor allem im Network überzeugt.

Viel Spaß beim ausprobieren.

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Aus dem Urlaub – Was kostet es Networker zu sein?

Diese Frage bezieht sich bei vielen zu aller erst auf’s Geld – und dieser Teil der Frage ist relativ einfach vom eigenen Sponsor zu beantworten.

Bei den meisten Network-Firmen gibt es eine überschaubare Startinvestition für Waren und Arbeitsmaterialien. Bei vielen Firmen zwischen €200 und €500. Sollte Ihnen Ihr zukünftiger Sponsor einen deutlich höheren Betrag nennen, dann rate ich Ihnen schauen Sie sich Ihren Partner noch mal genau an, ob dies wirklich die Partnerfirma Ihrer Wahl sein soll, oder ob Sie sich vielleicht doch einen anderen Partner suchen. Wenn Sie fest davon überzeugt sind, eine gute Investition zu tätigen, ist auch ein höherer Investitionspreis gerechtfertigt, aber lassen Sie sich zu nichts hinreißen, dass Sie vielleicht später wieder bereuen.

Mittlerweile gibt es auch schon einige Network-Firmen die keinerlei Startinvestitionen von Ihnen verlangen, wo Sie die Wahl zwischen kleineren Startpaketen haben, oder einfach individuell dass bestellen, wovon sie selbst überzeugt sind es zu brauchen. Aber unterm Strich bleibt auch hier : „Wer seinem potentiellen Kunden oder potentiellen Partner nicht physisch zeigen kann worum es geht, wird sich schwer tun dabei zu überzeugen, selbst davon überzeugt zu sein“. Ausnahme bilden hier natürlich Finanzdienstleistungen, Versicherungen oder ähnliche Dinge die nicht an physische Produkte gebunden sind.

Bei mir persönlich (ich arbeite mit Ryzoom zusammen), braucht es keinerlei Startinvestition, obwohl es ein optionales Startpaket gibt, welches einen Überblick über die Produktpalette liefert und eine zusätzliche Preisvergünstigung inkludiert. Wer aber nicht möchte kann auch nach seinen persönlichen Vorlieben bestellen, was er/sie erst mal selbst kennenlernen will, und zukünftig auch empfehlen möchte.

Der viel wichtigere Teil der oben gestellten Frage bezieht sich aber nicht auf’s Geld, sondern auf den ganzen Rest des Lebens.

Was kostet es mich „menschlich“

Was kostet es mich „persönlich“

Was kostet es mich an Überzeugung

Was kostet es mich an Gewohnheiten

Was kostet es mich an Freunden

Was kostet es mich an Zeit…..

Nun, dieser Teil ist nicht mehr ganz so einfach zu beantworten, da es für jeden individuell ist. Aber ein paar Punkte kann ich sicher allgemein darlegen.

  1. Zeit:
    Wie viel Zeit es kostet im Network zu starten legt jeder individuell fest – die Erfahrung lehrt allerdings, wenn jemand nicht mindestens 10 Stunden pro Woche investiert, wird er/sie nur sehr schwer über den Status des Gelegenheits-Networkers hinauskommen, der zwar ein paar wenige Kunden hat, und dem entsprechend ein kleines Einkommen lukriert – aber eine Organisation aufzubauen, dafür fehlt dann einfach die Zeit – also 10 Stunden/Woche sollten schon zur Verfügung stehen (das heißt meistens, weniger Fernsehen, weniger Vereinsabende udgl.)
  2. Freunde:
    Network kostet niemandem echte Freunde – es kann aber vorkommen, dass vermeintliche Freunde enttarnt werden und dadurch der Freundeskreis erst mal etwas kleiner wird. Im Gegenzug dazu lernt man beim networken so viele neue Freunde kennen, dass der Freudneskreis bald über das ursprüngliche Maß hinaus wächst.
  3. Gewohnheiten:
    Da sich jeder die Zeit zum Networken irgendwo abzwacken muss, kostet der Einstieg ins Network jeden erst mal die eine oder andere Gewohnheit (sei es der 20:15 Fernsehplatz, sei es die abendliche Kartenspielrunde), dies ist auch einer der häufigsten Gründe, weshalb nicht jeder Network macht, obwohl es für jeden die Möglichkeit bietet eigenverantwortlich für seine Zukunft vorzusorgen. Vielen Menschen ist DIESER PREIS zu hoch – das ist auch ok – sonst hätten die verbleibenden Networker ja keine Empfehlungsgeber mehr :-)
  4. Menschlich:
    Einer meiner Trainer beschreibt Network als die beste und größte Menschenschule die es gibt. Wer im Network erfolgreich werden will muss menschlich dazulernen – die einen mehr die anderen weniger – aber lernen muss jeder. Also keine Kosten.
  5. Überzeugungen/Anschauungen:
    Hier verstecken sich für manche Menschen sehr hohe „Kosten“. Im Laufe des Lernprozesses den man als Networker macht, muss man bereit sein so manche bestehende Überzeugung, Anschauung oder Meinung hinter sich zu lassen. Dies kann gelegentlich schmerzhaft sein, aber in vielen Fällen ist es ein positiver Prozess. Aber genau dieser Prozess ist eben auch ein Grund weshalb viele Menschen nach anfänglicher euphorie dem Network wieder den Rücken kehren – Sie WOLLEN an Ihren bestehenden Überzeugungen festhalten und für jene ist eben DIESER PREIS zu hoch.

Zusammenfassend:

Network verlangt Entscheidungen, und gerade deshalb ist es so wichtig die eigenen Ziele zu definieren und die Motivation zu erkennen, weshalb man erfolgreich sein möchte. Ob mit Network oder mit etwas anderem ist hierbei nebensächlich – denn jedes mal wenn ich etwas in meinem Leben zum positiven verändern möchte verlangt dies Entscheidungen und Taten, damit dieses Positive auch real entstehen kann.
Liebe Grüße aus dem Urlaub – eure Petra

Eigentlich müsst ich mich selbst rausschmeissen …


Nein, nein – ich springe nicht aus dem nächsten Fenster.

Kennen Sie das nicht auch – der Arbeitstag ist vorbei, Sie sind heilfroh endlich nach Hause gehen zu dürfen, denn eigentlich wollten Sie das schon vor Stunden tun, denn Ihre Tagesverfassung ist/war miserabel, Ihre Leistung vergleichsweise zu normalen Tagen schlecht – und unterm Strich wäre es Ihnen und Ihrem Arbeitgeber besser gegangen, wenn Sie einfach ein paar Stunden früher gegangen wären und an einem guten Tag die Arbeit in der Hälfte der Zeit erledigt hätten?

Sie kennen das nicht?
Nun, dann kommen Sie morgen wieder vorbei, vielleicht trifft der morgige Beitrag auch auf Sie zu. :-)

So liebe Mitwisser – jetzt sind wir unter uns – ich geb’s zu – ich kenn das auch. Es gibt nur einen Unterschied, als selbständige Networkerin hab ich keinen Arbeitgeber der mich rausschmeissen könnt, wenn er/sie das mitkriegt. Es liegt an mir selbst meine eigene Leistung zu bewerten und mich selbst zu fragen “Würde ich mich als Dienstnehmer behalten, oder müsste ich mich selbst rausschmeissen”  Und JA, es gibt Tage, an denen ich mir selbst die fristlose Kündigung überreiche  – aber ich stelle mich selbst am nächsten Morgen wieder ein, und bringe dann wieder was ich von mir selbst erwarte.

Das ist das Schöne, und gleichzeitig auch das Schwierigste an der Selbständigkeit. Keiner sagt “Mach das!”, keiner kommandiert mich rum (abgesehen von meiner 4jährigen Tochter :-) ), keiner nörgelt wenn was nicht optimal läuft (abgesehen von mir selbst), keiner sagt “Gut gemacht!” (abgesehen von meinem Gatten, der mich sehr unterstützt).

Wer selbständig ist, muss irgendwo in sich selbst den positiven Antrieb und die Bestätigung für sein Tun finden, und glaubt mir – Geld bestätigt nichts, und treibt auch nicht positiv an sollte es mal knapp sein.

Der Grund weshalb ich heute über Eigenmotivation und Selbstbestätigung schreibe, ist ein Blog den ich regelmäßig lese, und der heute über Emotionen/positives Denken/Entwicklung udgl. schreibt. Beim Lesen dieses Blogs ist mir aufgefallen, wie sehr ich mich doch in den vergangenen Jahren verändert habe.

Versteht mich nicht falsch – ich war immer schon ein recht selbständiger Mensch was meinen Beruf betraf – ich versuchte immer im größeren Zusammenhang mit/für dem Unternehmen zu denken für welches ich tätig war – wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb ich dort Karriere machte, wärend 90% der Belegschaft reduziert wurden. Aber ich suchte damals die Anerkennung anderer – es war mir wichtig immer die Bestätigung durch dritte zu bekommen – ich stellte mein eigenes Licht immer unter den Scheffel – so hatte ich das von Kindheit an gelernt und in der ängstlichen Haltung der Versagens- und Zukunftsangst hab ich Leistungen erbracht.

Heute hat sich einiges davon geändert: Natürlich freut mich Anerkennung von dritten, natürlich plagte mich zeitweilig auch eine begründete Zukunftsangst als das Geschäft noch nicht richtig lief – aber ich bin nicht mehr abhängig davon.

Ich setze mich aus Freude und Überzeugung jeden morgen vor den PC um meine mails zu checken und den organisatorischen Teil meiner Arbeit zu erledigen, bevor ich außer Haus gehe und mein privates Leben stark mit meinem dienstlichen vermische und einfach Network lebe.


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