Gemeinsam in Aktion treten

Kalt wars - aber auch lustig, und vor allem erfolgreich

Ich melde mich zurück von einem wunderschönen Wochenende im Kreise meiner Familie, denn Geschäft hin oder her – die Familie geht auf jeden Fall vor.

Trotzdem – oder gerade deshalb – schreibe ich heute von Gemeinsamtkeiten die nicht nur in der Familie sondern auch im Network ganz wichtig sind. Nur durch gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse wird aus einer Gruppe von Gleichgesinnten ein starkes Team bei dem alle miteinander zusammenarbeiten und vor allem zusammenhalten, wenn es gilt Herausforderungen zu bewältigen.

Viele Trainer sprechen beim Lernprozess im Network-Marketing gerne vom “vormachen, mitmachen, nachmachen” – doch an vielen Stellen (bei vielen Sponsoren) endet der Lehr-Prozess beim vormachen (oder noch schlimmer – beim erzählen wie es gehen soll).

Ein kleines Beispiel gefällig?

TP fragt: “Ich hab alle meine Kontakte informiert – wie komm ich jetzt an neue Kontakte um weiter zu wachsen?”

jetzt kommt es leider oft vor, dass der Sponsor – die FK – mit Aufzählungen beginnt, wie man weitere Kontakte generieren kann – sei es – “geh raus und sprich Leute an” – oder – “frag gezielt nach Empfehlungen in deinem Bekanntenkreis” – oder, oder oder……

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit, der TP entscheidet sich nun, wie er/sie mit dieser Information umgeht – entweder ist er/sie von einem oder mehreren Tipps begeistert und macht sich direkt an die Umsetzung, oder – und dass ist ein sehr häufiger Fall – er/sie fragt sich insgeheim “Du hast leicht reden – wie soll ICH das machen – ICH bin ja nicht du”. Leider sagen dass die TP nur sehr selten, und denken nur still vor sich hin.

Doch was wäre eine Alternative zu diesem Ablauf:

Versucht doch mal folgendes (ich hab es in meinem Team in den letzten Monaten ausprobiert, und der Erfolg spricht dafür):

Überlegt euch eine Aktion die ihr gemeinsam mit eurem Team machen könnt – egal ob ihr als Sponsor vor euren Partnern steht oder ob ihr die Idee eurem Sponsor vorschlagt – ihr solltet ein  plastisches Bild vor euch haben um die Aktion zu verdeutlichen.

Vor Weihnachten passten in meinem Fall natürlich die Weihnachts- und Adventmärkte hervorragend um dort mit Menschen ins Gespräch zu kommen. In unserem Fall lief das folgender Maßen ab:

Mitte Oktober hab ich den Entschluss gefasst, dass ich dieses Jahr auf einem kleinen Markt in meiner Ortschaft einen Informationsstand (natürlich mit etwas Ware zum mitnehmen) mache, um

  • a) meiner Ortschaft mal auf größerer Bühne zu zeigen was ich mache
  • b) um Neukunden zu gewinnen
  • c) um Kontakt zu Interessierten zu gewinnen

Nach dem ich ein grob umrissenes Bild davon hatte, was ICH in diesem Advent machen werde, hab ich meinem Team davon erzählt und angeboten, wer möchte kann sich an der Aktion beteiligen, sprich mitmachen – oder (wer will) selbst machen. Die extra angeschafften Utensilien die für so einen Markt notwendig sind, würde ich im Team ausborgen – sofern die Termine es erlauben.

Gleichzeitig würde ich ein Gewinnspiel veranstalten – um die Kontakte Interessierter zu erhalten – und bot auch hier die Möglichkeit der Beteiligung an – nicht blos an den Kosten, sondern vor allem an den Kontakten(durch individualisierte Gewinnkarten, konnten wir die einzelnen Kontakte problemlos zu den teilnehmenden TP zuordnen).

Was ist passiert? Einige (natürlich nicht jeder) haben am Gewinnspiel teilgenommen, andere haben das Angebot des Markt-auftritts wahrgenommen – wenige haben beides Kombiniert. Ich hab die organisatorischen Dinge rund ums Gewinnspiel erledigt – jeder Markt-standler hat seinen Markt selbst organisiert. An einem Wochenende hab ich bei einer TPin auch auf ihrem Markt mit geholfen, weil sich das terminlich mit meinen Terminen ausging aber vor allem weil sie dort sonst ganz allein gewesen wäre.

Es war eine intensive Adventzeit – es war SAUKALT bei -6 bis -10°C den ganzen Tag in der Kälte zu stehen – aber es war auch sehr lustig (ihr glaubt nicht, wie viel Schwachsinn einem in den Sinn kommt, wenn das Hirn beginnt einzufrieren). Trotz der Kälte wurden wir im Anschluss daran NICHT KRANK – was uns beide verwunderte :-)

Und das Ergebnis? Nun, alle Teilnehmer haben nun ettliche neue Kontakte zu Menschen die zumindest an unseren Produkten interessiert sind, welche sie vorher nicht hatten. Jetzt haben wir sicher den gesamten Jänner (und wahrscheinlich auch Februar) genug Arbeit diese Menschen zu informieren – sowohl über die Produkte, als auch über unser Geschäft. Selbstverständlich gab es auf den Märkten auch direkten Umsatz – aber das sind Peenuts im Vergleich zu dem Potential das in den Kontakten schlummert die wir auf Grund der Aktionen gewinnen konnten.

Auch menschlich gibt es ein tolles Ergebnis. Das gesamte Team – egal ob sie an einer der Aktionen teilgenommen haben oder nicht – konnte sehen, dass wir als Team zusammenarbeiten und unsere Fähigkeiten ergänzen. Der Zusammenhalt ist viel stärker als vorher – und das ist der wahre Gewinn dieser Aktionen.

Nichts schweißt mehr zusammen als gemeinsam in Aktion zu treten

Denn meine TP konnten nicht nur hören wie es gehen würde, sie konnten sehen das es funktioniert – wie wir gemeinsam zusammenarbeiten können und trotzdem jeder an seinem eigenen Geschäftsaufbau arbeitet – dass alles auf Freiwilligkeit beruht, und niemand zwangsbeglückt wird – sie konnten mitmachen und werden es auch nachmachen, weil es gefallen hat und messbaren Erfolg bringt.

In diesem Sinne – tretet gemeinsam in Aktion

Frohes Fest

Carlos und die Tankstelle

Eine Freundin hat eine kleine feine Geschichte geschrieben, die ohne komplizierte Konstrukte erklärt, was Network-Marketing im innersten Kern ausmacht.

Prädikat: lesenswert

Carlos und die Tankstelle.

Mensch ärgere dich nicht

 

Vorlage des Spielbrettes "Mensch ärgere dich nicht" zu finden auf glanzdruck.at

Vorlage des Spielbrettes "Mensch ärgere dich nicht" zu finden auf glanzdruck.at

 

Es ist Herbst und die Tage werden kürzer – es regnet und der Nebel verdriessen einem die Freude an Beschäftigungen im Freien. Es ist die Zeit wo die Spielesammlung rausgeholt wird, die Familie und Freunde sich am Tisch zusammensetzen und mit einem gemeinsamen Spiel die Abende verbringen.

Zu viel Klischee? Zugegeben, dies trifft nicht auf jeden zu, aber ich wurde kürzlich Zeuge eines solchen Spieleabends unter Freunden+Familie und ich kann euch sagen – ihr lernt die Menschen in eurer Umgebung von einer der ehrlichsten Arten im Leben kennen, die ich bisher erleben durfte. Macht das Experiment mal und beobachtet eure Mitspieler, da entdeckt ihr das Wesen eurer Freunde gänzlich ungeschminkt.

  • Da gibt es den Draufgänger – egal wie riskant, hauptsache ich hab Spaß
  • Da erkennt ihr den Taktiker – egal was dazu nötig ist, hauptsache ich gewinne
  • Der Friedliche – hauptsache es macht allen Spaß, ob ich gewinne ist egal
  • Der Gelangweilte – hauptsache es ist bald vorbei, dass Spiel ist öd

Nicht, dass ich euch dazu anstiften will, in psychologischer Manier eure Freunde zu analysieren, aber im Spiel zeigen die Menschen deutlich wie sie ihr eigenes Leben sehen. Macht doch mal folgendes Experiment – ich hab’s gemacht und war von den Ergebnissen überrascht.

Ich hoffe ihr kennt das Spiel “Mensch ärgere dich nicht” – es ist ein Klassiker – falls nicht, erklär ich kurz die Regeln. Es gibt ein Spielbrett auf dem jeder Spieler seine 4 Figuren mit einem Würfel rundherum bringen und “nach Hause” bringen will.

normale Regeln:

  • Zuerst stehen die Figuren auf Warteposition in den Ecken des Spielfeldes auf den farbigen Flächen.
  • Am Anfang und wenn jemand keine Figuren im Spiel hat mit denen er ziehen kann, darf er 3 mal versuchen eine 6 zu würfeln. Die ist notwendig um auf den jeweiligen bunten Startpunkt eine Figur “ansetzen” zu können. Danach darf er ein weiteres mal würfeln um seine Figur der Augenzahl des Würfels entsprechend auf den Weg rund um das Spielbrett zu schicken.
  • Ist eine Figur rund um das Spielfeld gezogen, darf es in den sicheren Hafen (bunte Felder zwischen den Reihen) einziehen.
  • Ziel ist es alle Figuren als erster rund um das Spielfeld in den sicheren Hafen zu bringen.
  • steht auf dem Feld das eine Figur erreicht bereits eine andere Figur – fliegt diese zuerst da gewesene zurück in die Warteposition und muss ihre Reise von neuem beginnen.
  • Wenn man eine 6 Würfelt MUSS man ansetzen (solange bis keine Figur mehr in der Warteposition ist) und MUSS beim anschliesenden 2ten Wurf mit dieser neu angesetzten Figur ziehen.
  • Mit der letzten angesetzten Figur muss nicht gezogen werden, da darf dann auch mit einer anderen Figur weitergezogen werden.

Versucht doch mal folgende Regeländerung:

  • Bildet Mannschaften (mehrere Spielbretter – beispielsweise 8 Personen mit 2 Brettern – oder 4 Personen die auf 2 Brettern spielen – Anzahl nach oben unbegrenzt)
  • Wenn jemand eine 6 Würfelt darf er/sie wählen ob er eine neue Figur ins Spiel bringen will ODER ob er 6 Felder mit einer der bereits im Spielfeld befindlichen Figuren ziehen will – auch hier darf dann ein zweites mal gewürfelt werden und die 2te Augenzahl gezogen (egal mit welcher Figur).
  • Ziel ist es möglichst gleichzeitig (in der selben Würfelrunde) die jeweils letzte Figur aller Spieler in den sicheren Hafen zu bringen. Das gibt 4 Punkte.
  • Jede zusätzlich benötigte Runde um alle Spieler ins Ziel zu bringen gibt Punkteabzug -1Pkt
  • Gewonnen hat die Mannschaft die die meisten Punkte hat.

Plötzlich – und ohne großen Aufwand – wird aus einem beliebten, sehr bekannten Konkurrenz-Spiel, bei dem viele nur den Sinn darin sehen, die anderen rauszuschmeissen -  ein Mannschaftsspiel, das den Zusammenhalt und die Rücksicht auf andere fördert. Denn NUR GEMEINSAM KÖNNEN WIR GEWINNEN – davon bin ich im Leben und vor allem im Network überzeugt.

Viel Spaß beim ausprobieren.

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Arbeit oder Kinder? (via Jeansfee @ La Esperanza)

Toller Beitrag dem jede Mama nur beipflichten kann – sind die Kinder krank dann gibt’s Vereinbahrungsprobleme mit der Arbeit. Aber in unserem Geschäft (Network Marketing) ist das anders – wir müssen zwar auch ein paar Termine um-organisieren – aber da wir sowieso die meiste Arbeit von zu hause aus erledigen, sind kranke Kinder kein Hinderniss.

Aber lest selbst …

Arbeit oder Kinder? HERBST. Regenwetter, Nebel, Verkühlungszeit. Jeder Mutter graut vor dieser “Übergangszeit” – auch, wenn die Kids noch so gut darauf “vorbereitet” werden – mittels Kneipp-Kuren etc. Irgendwann und irgendwo erwischt es halt das eine oder andere (Kind). Zuerst die Rotznase, dann die Ohrenschmerzen und mit den Halsschmerzen kündigt sich bellend der Hu … Read More

via Jeansfee @ La Esperanza

Eine Möglichkeit ist es eine Party zu schmeissen

Gelegentlich kommt es vor, dass unsere Branche in den Alltags-Medien auftaucht – gestern war es wieder mal so weit. Eigentlich bin ich nur zufällig drübergestolpert, aber dieser Beitrag aus dem Wirtschaftsmagazin Eco des ORF ist meiner Meinung nach sehr gut geeignet, um eine der durchaus beliebtesten Möglichkeiten die wir im Direktvertrieb haben näher zu beleuchten. Der Klassiker – die Wohnzimmerpartie – eine Produktvorführung im heimischen Wohnzimmer einer Gastgeberin.

Für alle, die es bisher noch nicht gewußt haben: Die ganzen Partykonzepte sind ein Beispiel für die Möglichkeiten im Network Marketing (es gibt noch viele mehr), jemand läd zu einer Party ein (gibt damit bereits eine Empfehlung, dass die Produkte sehenswert sind), und aus dem Kreis der geladenen Partygäste ergibt sich die nächste Gastgeberin die ihrerseits einlädt.

Alles andere:

  • welche Produkte und Dienstleistungen angeboten werden
  • welches Logo auf den Produkten prangt
  • ob direkt gekauft wird, oder Waren bestellt werden
  • ob der/die Präsentator/In seine/ihre Sache gut macht, oder nicht
  • ob es ein lustiger Abend wird, oder eher kühl hergeht

ist zwar wichtig, um den Abend zu einem Erfolg zu machen (oder ob es den Bach runter geht), zeigt aber nur, wie vielfältig die Chancen für jeden einzelnen sind. Natürlich kann man auch ohne Parties erfolgreich werden im Network Marketing – aber mit Parties macht es eindeutig mehr Spaß :-) Da sprech ich aus eigener Erfahrung ;-)

Gemischte Gefühle

Gestern Nacht sind wir – mein Mann und ich – aus Mallorca zurückgekommen. Angesteckt mit vielen Ideen, aufgetankt von der Sonne im Süden, inspiriert von den Gesprächen mit den tollen Menschen die die Zeit mit uns gemeinsam verbracht haben.
Kein Zweifel – das Seminar war lehrreich und berreichernd – und wir werden im kommenden Jahr wieder dabei sein.

Und heute Nachmittag ist es dann geschehen – der Großvater meines Mannes hat mit 98 friedvoll sein Leben ausgehaucht. Er schlief ein und wird nun nicht mehr erwachen.

Trauer überschattet nun unsere Gemüter.

Verzeiht mir wenn ich daher jetzt nicht mehr weiter schreibe – in den nächsten Tagen hat nun meine Familie Vorrang – das Leben geht weiter.

Sobald mein Kopf wieder klar wird meld ich mich hier wieder zu Wort. Aber für heute kann ich das nicht mehr.

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