Gestern hab ich davon berichtet, wie es bei mir dazu gekommen ist, dass ich mich für’s Network entschieden habe – heute will ich euch vom Anfang berichten. Vor allem von dem gravierendsten Fehler den ich anfangs gemacht habe.
Was mein Fehler war? Nun, ich hatte damals ja keine Ahnung von echtem Network und dem entsprechend sah ich mich selbst – dem Vorurteil entsprechend – als Vertreter/Klinkenputzer/Marktschreier/… gibt ja viele Begriffe dafür.
Jeden morgen belud ich voller Elan und Ehrgeiz meinen Kombi, bis unter’s Dach mit Ware, fuhr meine Runden und verkaufte vieles direkt aus meinem Auto heraus. Zwar wusste ich, dass es sinnvoll wäre den Kunden die Firma, die Services und vieles andere nahezubringen, aber irgendwie konnte ich es damals nicht verkörpern/verkaufen. Also tat ich erst mal das, was ich glaubte zu können, und das war Ware gegen bares zu tauschen.
Damit machte ich zwar Umsatz, aber nach wenigen Monaten erhärtete sich mein Verdacht, das ich damit kein tragfähiges Geschäft aufbauen konnte. Die Kosten für mein Auto, fraßen sämtliche Gewinnmargen. Es fehlte mir die Zeit mich um Bestandskunden zu kümmern – welches aber dringend notwendig gewesen wäre um Stammkunden zu bekommen, die mir regelmäßig wiederkehrende Umsätze bescheert hätten. Und als ob dies nicht alles schon genug gewesen wäre, konnte ich durch diese Methode niemanden gewinnen, der seinerseits als Vertriebspartner für Umsatzwachstum gesorgt hätte. Denn mein Arbeitstag war lang, die Schlepperei der Waren mühsam und das wollte mir – verständlicher weise – keiner nachmachen.
Plötzlich war ich mir gar nicht mehr sicher, ob die Entscheidung zur Selbständigkeit die Richtige gewesen war. Also kehrte ich zurück an meinen Schreibtisch, und begann wieder nachzudenken und zu rechnen.
Ein glücklicher Zufall wollte es, dass ich gerade zu diesem Zeitpunkt von der Neugründung eines Unternehmens hörte, welches – zumindest anfangs – genau mit der Produktschiene starten wollte, welche ich bisher für ein anderes Unternehmen unter die Leute brachte. Ich informierte mich daraufhin genauer, wer das ist, was die machen, was sie im Angebot haben würden. Und stellte dabei fest, dass ich meinen (wenigen) Stammkunden, ein besseres Produkt zum gleichen Preis wie bisher würde anbieten können. Inkl. einem unschlagbaren Serviceprogramm, dass den Kunden Preisvergünstigungen zugesteht, sofern diese an dem Serviceprogramm teilnehmen würden.
Für mich als selbständiger Vertriebspartner blieb also nur mehr der administrative Aufwand zu tun, Bestellungen weiterleiten, Kunden betreuen, Vertriebspartner finden, betreuen und schulen.
Doch halt: Was sollte ich denn lehren?
Auch hier plante dieses junge Unternehmen etwas Großartiges. Es war die Rede von einer eigenen Akademie, in der die Führungskräfte von morgen ihr Handwerkszeug erlernen konnten, um es dann in korrekter Weise an die Neuen weitergeben zu können.
Aber davon erzähl ich euch morgen.
Heute nur so viel: Ich bin heute glücklich mich diesem jungen Unternehmen angeschlossen zu haben – hier erst habe ich durch sachkundige Trainer erlernt, was Network wirklich ist – wie es funktioniert – und weshalb so viele Menschen durch Unkenntnis (weil es Ihnen keiner sagt) erfolglos bleiben. Heute kann ich davon leben und habe bereits Partner gewonnen, die Ihrerseits in naher Zukunft davon leben könnten – wenn sie denn wollten.

Gefällt mir:
Sei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt.