Aktionen, Kundenbindung, Serviceprogramme,….

Foto: Mareike Patock / gefunden auf http://www.nw-news.de

 

Jeder kennt es – der Postkasten quillt über – Werbeprospekte, Flyer, Aktionen, und gelegentlich versteckt sich ein persönlich adressierter Brief dazwischen. Was die klassischen Gewerbetreibenden (von großen Konzernen bis zum kleinen Handwerker), gerne und meist regelmäßig machen, ist es – um viel teures Geld – unsere Postkästen zu fluten. In dem Bewusstsein, dass ca. 90% davon gleich direkt im Müll landen – und von den restlichen 10% maximal jeder 2te ein Angebot vorfindet, dass ihn oder sie wirklich dazu animiert das Angebot wahrzunehmen (sprich zu kaufen, ins Geschäft zu kommen, näher nachzuforschen,….)

Was hat das alles mit Network-Marketing zu tun, nun, im ersten Moment nichts – und das ist auch Gut so. Aber bei genauerem hinsehen, was denn so alles im Briefkasten ankommt, gibt’s dann auch mal Momente und Aktionen, die in leicht abgewandelter Form, mit wesentlich geringerem Budget auch für einen Networker interessant sein könnten – sofern er/sie schon seit einiger Zeit dabei ist, und in dieser Zeit auch Kunden gemacht hat – nicht bloß Vertriebspartner.

Wovon ich spreche?

Ganz einfach, von den bekannten Kundenbindungsprogrammen.

  • Jede Pizzaria hat heute einen “Pizzapass” in welchem Stempel oder Aufkleber gesammelt werden, und wenn der Pass voll ist, gibt’s 1 Pizza gratis.
  • Die großen Handelsketten haben Punktesysteme, die gegen einen Rabatt auf einen Einkauf eingelöst werden können.
  • Andere Händler pflegen Kundendatenbanken, wo jährlich zum Geburtstag oder zu Weihnachten ein Gutschein über einen gewissen Prozentsatz der tatsächlich getätigten Einkäufe als Gutschrift auf den nächsten Einkauf eingelöst werden kann.
  • Andere verschicken im großen Stil 2-3 mal im Jahr Kuppon-hefte als Postwurfsendung, damit Kunden wieder vermehrt zu ihnen kommen.

Von diesen und anderen Aktionen gibt es viele mehr und ihr kennt sie alle – habt ihr ja selbst einen Briefkasten, in welchem ihr diese findet.

Mit ein wenig Fantasie, lässt sich davon auch einiges von Networkern als Kundenbindungsprogramm verwenden. Wenn auch in leicht abgewandelter Form.

Den “Pizzapass” kann jeder leicht selber machen, und seinen Kunden damit zusätzlich zu den Möglichkeiten die euer Network-Unternehmen anbietet einen positiven Grund zu geben, gerade wieder bei euch den Nachschub zu kaufen. (Erstellungskosten minimal – beim Einlösen eines vollen Passes entstehen Kosten von meist 10% des Gesamtumsatzes – aber nicht jeder wird diesen Pass wirklich einlösen)

Die großen Postwurfsendungen und Kuppon-heftchen sind für kleine Networker meist zu teuer(selbst bei kleinen Ortschaften sind €500 schnell mal für die Post und das Kopieren erreicht) – vor allem, da sie maximal 3-5% Rücklauf bringen, aber diese teuren Dinge können wir ja getrost den großen Handeslriesen überlassen.

Unsere Stärke ist die persönliche Beziehung zu unseren Kunden.

Wer noch am Anfang steht, oder eine überschaubare Anzahl an Kunden hat, kann ohne großen finanziellen und zeitlichen Aufwand, zu festlichen Anlässen (Geburtstag, Weihnachten, Familienfeiertage,…) vorbeischauen, mit einem kleinen Präsent in der Hand und dem Kunden von Herzen gratulieren. (Kosten überschaubar)

Ab einer gewissen Kundenanzahl, wird dies aber extrem aufwendig und daher hab ich mich heuer erstmalig dazu entschlossen, meinen Kunden zu Weihnachten mal etwas anders zu Danken, und das ganze mit Werbung und Animation zum erneuten Einkauf zu verbinden.

Meine Kunden (derer über 150 Direkte – NICHT die in meiner Downline) bekommen in diesem Jahr einen persönlichen individuellen Gutschein von mir, den ich selbst gestaltet habe. Diesen Gutschein können sie entweder bei mir gegen Waren aus meinem Sortiment einlösen oder aber verschenken – an jemandem von dem sie meinen, das er/sie Freude hat, mit den Produkten die ich im Angebot habe – und bekommen dann ein extra Dankeschön für die erfolgreiche Empfehlung. Diese Aktion kostet mich zur Erstellung und für den Versand ca. €1,– pro Kunde, und die Gutscheine die eingelöst werden(werden ja wahrscheinlich bei weitem nicht alle einlösen), schlagen noch mal zu buche, ABER es generiert und animiert zum erneuten Einkauf und zur WEITEREMPFEHLUNG – was dann unterm Strich neue Kunden bringen sollte und damit verbunden auch Umsatz.

Bin selbst schon gespannt auf die Rücklaufquote!

Mein Tipp an euch alle, die Ihr Networker seid, oder sonstige Gewerbetreibende – konzentriert euch auf Kundenbindung – aber im Sinne von Nähe, nicht im Sinne von Festhalten :-)

Wer möchte, kann “meine” heurige Aktion natürlich gerne übernehmen und für sich selbst adaptieren, einige aus meiner Downline übernehmen die Idee auch für ihre eigenen Kunden.
Es ist genug für uns alle da! – Egal welches Network – Egal welches Produkt :-)

Eine Möglichkeit ist es eine Party zu schmeissen

Gelegentlich kommt es vor, dass unsere Branche in den Alltags-Medien auftaucht – gestern war es wieder mal so weit. Eigentlich bin ich nur zufällig drübergestolpert, aber dieser Beitrag aus dem Wirtschaftsmagazin Eco des ORF ist meiner Meinung nach sehr gut geeignet, um eine der durchaus beliebtesten Möglichkeiten die wir im Direktvertrieb haben näher zu beleuchten. Der Klassiker – die Wohnzimmerpartie – eine Produktvorführung im heimischen Wohnzimmer einer Gastgeberin.

Für alle, die es bisher noch nicht gewußt haben: Die ganzen Partykonzepte sind ein Beispiel für die Möglichkeiten im Network Marketing (es gibt noch viele mehr), jemand läd zu einer Party ein (gibt damit bereits eine Empfehlung, dass die Produkte sehenswert sind), und aus dem Kreis der geladenen Partygäste ergibt sich die nächste Gastgeberin die ihrerseits einlädt.

Alles andere:

  • welche Produkte und Dienstleistungen angeboten werden
  • welches Logo auf den Produkten prangt
  • ob direkt gekauft wird, oder Waren bestellt werden
  • ob der/die Präsentator/In seine/ihre Sache gut macht, oder nicht
  • ob es ein lustiger Abend wird, oder eher kühl hergeht

ist zwar wichtig, um den Abend zu einem Erfolg zu machen (oder ob es den Bach runter geht), zeigt aber nur, wie vielfältig die Chancen für jeden einzelnen sind. Natürlich kann man auch ohne Parties erfolgreich werden im Network Marketing – aber mit Parties macht es eindeutig mehr Spaß :-) Da sprech ich aus eigener Erfahrung ;-)

Schlaflos – der Kopf rotiert

Müde bin ich, Känguru
mache meinen Beutel zu,
lege meine Ohren an,
damit ich besser schlafen kann.

Schön wär’s wenn das immer so klappen würde. Nicht dass ich an einer ernsthaften Schlaf-Krankheit leide, aber gelegentlich klappt’s nicht so wie geplant.

Ihr kennt das sicher auch? Es gibt so Tage, besser gesagt Nächte, in denen man nicht zur Ruhe kommt. Bei vielen sind es Sorgen, die sie am schlafen hindern – bei mir sind es übersprudelnde Ideen oder neue Konzepte die mich interessieren.

Heute ist auch so eine Nacht – gestern ist mir eine sinnvolle Ergänzung für meinen Internetauftritt eingefallen, und mittlerweile hab ich das Konzept im Kopf schon fast perfekt ausgearbeitet – nur für die Umsetzung werd ich mir noch ein paar Tage Zeit nehmen müssen.

Das ist Fluch und Segen der Selbständigkeit – man ist für alles selber zuständig – einerseits kann ich mich voll entfalten, andererseits muss ich auch selbst sehen wie ich das alles gebacken kriege. Aber diese Herausforderung nehm ich gern an.

So, jetzt werd ich’s nochmal mit dem “Matratzenhorchdienst” versuchen – ich will ja auch noch ein bisschen Schlaf kriegen.

Eigentlich müsst ich mich selbst rausschmeissen …


Nein, nein – ich springe nicht aus dem nächsten Fenster.

Kennen Sie das nicht auch – der Arbeitstag ist vorbei, Sie sind heilfroh endlich nach Hause gehen zu dürfen, denn eigentlich wollten Sie das schon vor Stunden tun, denn Ihre Tagesverfassung ist/war miserabel, Ihre Leistung vergleichsweise zu normalen Tagen schlecht – und unterm Strich wäre es Ihnen und Ihrem Arbeitgeber besser gegangen, wenn Sie einfach ein paar Stunden früher gegangen wären und an einem guten Tag die Arbeit in der Hälfte der Zeit erledigt hätten?

Sie kennen das nicht?
Nun, dann kommen Sie morgen wieder vorbei, vielleicht trifft der morgige Beitrag auch auf Sie zu. :-)

So liebe Mitwisser – jetzt sind wir unter uns – ich geb’s zu – ich kenn das auch. Es gibt nur einen Unterschied, als selbständige Networkerin hab ich keinen Arbeitgeber der mich rausschmeissen könnt, wenn er/sie das mitkriegt. Es liegt an mir selbst meine eigene Leistung zu bewerten und mich selbst zu fragen “Würde ich mich als Dienstnehmer behalten, oder müsste ich mich selbst rausschmeissen”  Und JA, es gibt Tage, an denen ich mir selbst die fristlose Kündigung überreiche  – aber ich stelle mich selbst am nächsten Morgen wieder ein, und bringe dann wieder was ich von mir selbst erwarte.

Das ist das Schöne, und gleichzeitig auch das Schwierigste an der Selbständigkeit. Keiner sagt “Mach das!”, keiner kommandiert mich rum (abgesehen von meiner 4jährigen Tochter :-) ), keiner nörgelt wenn was nicht optimal läuft (abgesehen von mir selbst), keiner sagt “Gut gemacht!” (abgesehen von meinem Gatten, der mich sehr unterstützt).

Wer selbständig ist, muss irgendwo in sich selbst den positiven Antrieb und die Bestätigung für sein Tun finden, und glaubt mir – Geld bestätigt nichts, und treibt auch nicht positiv an sollte es mal knapp sein.

Der Grund weshalb ich heute über Eigenmotivation und Selbstbestätigung schreibe, ist ein Blog den ich regelmäßig lese, und der heute über Emotionen/positives Denken/Entwicklung udgl. schreibt. Beim Lesen dieses Blogs ist mir aufgefallen, wie sehr ich mich doch in den vergangenen Jahren verändert habe.

Versteht mich nicht falsch – ich war immer schon ein recht selbständiger Mensch was meinen Beruf betraf – ich versuchte immer im größeren Zusammenhang mit/für dem Unternehmen zu denken für welches ich tätig war – wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb ich dort Karriere machte, wärend 90% der Belegschaft reduziert wurden. Aber ich suchte damals die Anerkennung anderer – es war mir wichtig immer die Bestätigung durch dritte zu bekommen – ich stellte mein eigenes Licht immer unter den Scheffel – so hatte ich das von Kindheit an gelernt und in der ängstlichen Haltung der Versagens- und Zukunftsangst hab ich Leistungen erbracht.

Heute hat sich einiges davon geändert: Natürlich freut mich Anerkennung von dritten, natürlich plagte mich zeitweilig auch eine begründete Zukunftsangst als das Geschäft noch nicht richtig lief – aber ich bin nicht mehr abhängig davon.

Ich setze mich aus Freude und Überzeugung jeden morgen vor den PC um meine mails zu checken und den organisatorischen Teil meiner Arbeit zu erledigen, bevor ich außer Haus gehe und mein privates Leben stark mit meinem dienstlichen vermische und einfach Network lebe.


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Wie alles begann

Während viele andere schon beim Start ins Berufsleben vor beinahe unüberwindbaren Hürden stehen, verlief mein Einstieg ins Berufsleben völlig komplikationslos. Pflichtschulabschluss, 1 Bewerbung, 1 Aufnahmetest, 1 Lehrstelle – besser kann’s nicht laufen.

Mein Beruf den ich erlernte, machte mir Spaß, und das Glück war lange Zeit (13 Jahre) auf meiner Seite. Ich hatte das Privileg in meinem persönlichen beruflichen Umfeld viele Menschen zu haben, die mir sehr viel beigebracht haben, die mich förderten und forderten, die mich als Person wahrnahmen und meine Arbeit schätzten. Arbeitslosigkeit war kein Thema für mich, aus irgendeinem Grund – den ich heute nicht nennen kann – hab ich alle Kündigungswellen innerhalb von 13 Jahren ohne eigene Betroffenheit überstanden, sogar ein Unternehmenskonkurs dem viele, vorher unkündbare, zum Opfer vielen, konnte meinem Arbeitsplatz nichts anhaben.

In den 13 Jahren, in welchen ich bei ein und der selben Firma angestellt war schrumpfte die Belegschaft von knapp 2500 auf 250 Angestellte – was mein Glück über die ganze Zeit erst richtig verdeutlicht. Natürlich hätte mich mein Glück schnell verlassen, wenn ich meiner Arbeit nicht nachgekommen wäre oder diese schlampig ausgeführt hätte, oder ich mich nicht flexibel auf mögliche neue Aufgaben eingestellt hätte, ich machte in dieser Zeit sogar Karriere und verdiente schon mit knapp 24 über €2600 monatlich – aber viele andere, die genau so wie ich auch fleißig und engagiert arbeiteten ereilte die Kündigung durch die Willkür des Arbeitgebers.

Die damaligen Worte waren „Outscourcing“, „Global managment“ sowie „Joint Venture“ – unter diesen Stichworten verbarg sich die langfristig geplante Schrumpfung des Standortes mit gleichzeitigem Aufbau von Standorten im billigeren Ausland. Ich will diese Vorgehensweise weder verteufeln noch schönreden, jede Entscheidung hat ihre Vor- und Nachteile – und ob die damalige Politik der Unternehmensführung richtig war, wird sich erst in einigen Jahren erweisen – den heute bauen sie wieder auf – und zwar massiv im eigenen Land :-)

Aber darum soll es hier nicht gehen

Der Knick in meiner Berufsbiographie kam mit meinem ersten Kind (wär hätte das gedacht), als ich zum 1. Geburtstag meiner Kleinen wieder an meinen Arbeitsplatz zurück wollte, existierte dieser nicht mehr (Outsourcing), und obwohl ich damals auch an jeder anderen Stelle im Unternehmen wieder von vorn begonnen hätte, wurde mir höflich nahegelegt auf meine gesetzlichen Rechte zu verzichten und einer „Einvernehmlichen Lösung“ des Dienstverhältnisses zuzustimmen.

Ich fiel damals aus allen Wolken, seit meiner Schulzeit definierte ich meine Identität durch meinen Beruf. Ich war vor den Kopf gestossen. Obwohl ich meine Rechte gut kannte, wußte ich auch, dass ein Beharren darauf weder mir noch sonst irgendjemandem etwas bringen würde. Also verhandelte ich mir einen „Golden Handshake“ für die Zustimmung zur „Einvernehmlichen Lösung“ heraus, und verließ geknickt meine zweite Familie (damals empfand ich wirklich tiefen Schmerz dabei).

Aber mein Problem war damit nicht gelöst, zwar hatte ich einen Patzen Geld auf dem Konto, aber ich war trotzdem arbeitslos. In der damaligen Panik, ergriff ich das erste Stellenangebot, das ich hatte, und wechselte in eine andere Firma. Dort erst konfrontierte mich das Leben, mit dem was viele Menschen immer erzählt hatten: schlechtes Arbeisklima, NULL Anerkennung, sogar Ausgrenzung und schon gar keine Entscheidungsfreiräume in Kombination mit unattraktiver Bezahlung. Schon nach kurzer Zeit ging es mir nicht mehr gut – und nachdem alle Versuche die Lage zu verbessern gescheitert waren – entschied ich mich zur Suche nach einer Alternative.

Glücklicherweise habe ich einen Mann, der mich sehr unterstützt und mich damals auf die Idee brachte: „Mach dich doch selbständig!“

Er erinnerte mich in dieser Zeit an ein Hobby, das wir schon seit Jahren nebenher betrieben und das im kleinen Rahmen seit langem Gewinne abwarf. Ich setzte mich hin und überlegte, ob dieser Schritt für mich – für uns – der Richtige sein könnte. Ich rechnete auf Teufel komm raus alle möchlichen Szenarien durch, erkundigte mich über Kosten und Möglichkeiten, Förderungen und Herausforderungen.

Schließlich kam ich zu dem Schluss „Wenn wir gemeinsam an der selben Seite des Strangs ziehen und uns 2-3 Jahre richtig Gas geben, sollte sich der Schritt in die Selbständigkeit lohnen und mein bisheriges Gehalt ersetzen können. Wenn wir noch zusätzlich 2-3 Jahre weiter effektiv arbeiteten würden wir sogar als Familie davon leben können.“

Nun sitze ich hier und kann – nicht ohne Stolz – verlauten: JA, es war die richtige Entscheidung, ich bin mein eigener Chef und habe schon eine kleine Truppe von nebenberuflich engagierten Mitstreitern gefunden, gemeinsam gehen wir unseren Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Und das mit Network Marketing.

Selbstverständlich gab und gibt es auch hier Höhen und Tiefen, doch davon nächstes mal.

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